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Wir beraten und unterstützen Sexarbeiter*innen im Kanton Bern.

Betreiber*innen, Behörden, Medienschaffende und weitere Interessierte können sich bei Fragen rund um das Sexgewerbe in Bern auch bei der Fachstelle melden.

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Über XENIA

Als spezialisierte Fachstelle beraten wir Sexarbeiter*innen im Kanton Bern und stellen unser Fachwissen Etablissement-Betreibenden, Behörden, Medien, Politiker*innen und anderen Interessierten zur Verfügung.

Die Arbeit der Fachstelle umfasst weiter die aufsuchende Sozialarbeit.


Unseren neusten Jahresbericht (deutsch) finden Sie hier.

Das Leitbild von XENIA können Sie hier herunterladen: Leitbild

Die Fachstelle ist als Verein organisiert und hat einen ehrenamtlichen Vereinsvorstand. Informationen zum Verein, den Vorstandsmitgliedern und zu einer Mitgliedschaft finden Sie in der Rubrik «der Verein XENIA».

XENIA verfügt über einen Leistungsvertrag mit dem Kanton Bern.

Fachstelle

Die Fachstelle

Das vierköpfige Team der spezialisierten Fachstelle berät Sexarbeiter*innen, Behörden und Betreiber*innen und informiert Medien und andere Interessierte in Fragen rund um das Sexgewerbe. Gesundheit, Schuldensanierung, Psychosoziale Beratung, Weitervermittlung an Ärzt*innen und Jurist*innen oder auch Steuerberatung sind Themen, welche die Beraterinnen mit den Sexarbeiter*innen angehen. Die Arbeit der Beratungsstelle umfasst weiter die aufsuchende Sozialarbeit: Damit wird XENIA im Sexgewerbe bekannt gemacht, erste Kontakte werden hergestellt und eine Vertrauensbasis geschaffen. Die Beraterinnen bzw. Mediatorinnen lernen so die Arbeitssituation der Sexarbeiter*innen kennen und können auch Kontakt mit den Betreiber*innen herstellen.

XENIA initiiert etliche Projekte im Gesundheitsförderungs- und Aidspräventionsbereich.

XENIA arbeitet mit Behörden und sozialen Institutionen aus dem In- und Ausland zusammen. Die Beratungsstelle engagiert sich in kantonalen Arbeitsgruppen, leistet politische Arbeit und stellt Infos, Wissen und Erfahrung den Behörden, Medien und Interessierten zur Verfügung. 


Unsere Ziele:

  • die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Sexarbeiter*innen
  • die gesellschaftliche Akzeptanz der Arbeit der im Sexgewerbe tätigen Personen fördern
  • die Sensibilisierung der Öffentlichkeit
  • die Förderung des Selbstbewusstseins der Sexarbeiter*innen
  • die Förderung der Gesundheit zur Stärkung des körperlichen, emotionalen, mentalen und sozialen Wohlbefindens der Sexarbeiter*innen
  • die Vernetzung und Zusammenarbeit mit Organisationen mit gleichen und ähnlichen Zielsetzungen im In- und Ausland


Unsere Grundhaltung und unsere Werte:

  • Sexarbeit ist eine berufliche Tätigkeit und verdient als solche Anerkennung
  • Sexarbeiter*innen verdienen Respekt, Anerkennung und die Achtung ihrer Würde unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer sexuellen Orientierung, ihres Geschlechts, ihrem sozialen Status, ihrer Lebensform und ihrer Religionszugehörigkeit.
  • Gewalt gegen Sexarbeiter*innen soll gesellschaftlich genauso verurteilt werden wie Gewalt gegen andere Menschen. Dazu gehört, dass Sexarbeiter*innen dieselben Rechte haben und mit der gleichen Sensibilität vorgegangen wird, wie bei Gewaltdelikten gegenüber Nicht-Sexarbeiter*innen auch.
  • Sexarbeit und Menschenhandel sind klar voneinander zu unterscheiden. Sexarbeit ist eine berufliche Tätigkeit, Menschenhandel ein Verbrechen. Die Verknüpfung der beiden Themen in der öffentlichen Debatte ist Teil des Problems und nicht Teil der Lösung.


Unsere Arbeitsweise:

  • Wir arbeiten parteilich und orientieren uns an Methoden des Empowerments und der partizipativen Beratung.
  • Wir unterstehen der beruflichen Schweigepflicht und beraten auf Wunsch auch anonym.

Der Verein XENIA

Der Verein

Der Verein XENIA wurde 1984 mit dem Ziel gegründet, die Akzeptanz der Bevölkerung für die Sexarbeit zu fördern und die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Die Beratungsstelle nahm ihre Arbeit 1986 auf, nachdem eine Bedürfnisabklärung gemacht wurde und jeweils einmal wöchentlich ein Treffpunkt für Sexarbeitende erfolgreich angeboten wurde. Bis 2009 war der Verein nur für die Sexarbeitende der Stadt Bern zuständig. Heute hat sich das Tätigkeitsfeld des Vereins XENIA erweitert: Die Fachstelle ist für den gesamten Kanton verantwortlich und hat seit 2010 Leistungsvertrag mit dem Kanton Bern abgeschlossen. 
Seit der Gründung des Vereins arbeiten die Vorstandsfrauen ehrenamtlich für die Weiterentwicklung der Fachstelle. Der Vorstand legt in ca. acht Sitzungen im Jahr die strategische Richtung fest, organisiert Projekte und vernetzt sich auf politischer Ebene.


Die Statuten des Vereins wurden an der Mitgliederversammlung 2016 das letzte Mal überarbeitet und können hier heruntergeladen werden.

Das Organigramm des Vereins und der Fachstelle gibt es hier.


Interesse an einer Mitgliedschaft?

Mitglied werden


Vorstandsmitglieder:

Co-Präsidium: Eva Hauser und Andrea Schneider praesidentin@xeniabern.ch

Recht: Maria Schultheiss

Politik: Meret Schindler

Finanzen: Anita Hauser

Fundraising: Nadia Bisang und Stephanie Meyer

Jahresberichte

2019, 2018, 2017, 2016, 2015, 2014, 2013, 2012, 2011, 2010, 2009, 2008, 2007, 2006, 2005, 2004, 2003, 2002, 2001, 2000, 1999, 1998, 1997, 1996, 1995, 1994, 1993, 1992, 1991, 1990, 1989, 1988

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Beratung

Beratung - Sexarbeit - Prostitution - Kanton Bern

Arbeitest du im Sexgewerbe im Kanton Bern? Hast du Fragen?


Wir bieten Beratung für Sexarbeiter*innen in allen Lebensbereichen. Wir unterstützen Frauen, Transmenschen und Männer, die im Kanton Bern im Sexgewerbe arbeiten. Unsere Beratungen sind vertraulich.

Wir beraten auch befreundete und angehörige Personen sowie Fachpersonen und Institutionen.


Wir beraten telefonisch, schriftlich und persönlich an den Standorten in Bern, Thun und Biel - zu den Adressen

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Telefonberatung

Telefonberatung - Sexarbeit - prostitution

✆ 031 311 97 20 / ✆ 079 511 97 20


Montag bis Freitag 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr

Du kannst bei Fragen anrufen. Unsere Beratung ist vertraulich. Mit uns kannst du offen über deine Fragen sprechen und gemeinsam mit uns nach Lösungen suchen.

Bei Sprachschwierigkeiten rufen wir zurück oder vereinbaren einen Telefontermin mit einer Beraterin, die eine Sprache spricht, die du verstehst. Ausserhalb der Telefonzeiten kannst du uns eine Nachricht hinterlassen.

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Onlineberatung

Du kannst uns auch eine Mail schreiben (info@xeniabern.ch)
oder uns über threema App kontaktieren (M 079 511 97 20 / https://threema.id/4U583JCX). Die Threema App kostet einmalig 3–4 Franken.

  • Achtung: Die Kommunikation per Mail ist nicht verschlüsselt.
  • Über threema-App kannst du sicher mit uns schreiben.
  • Unsere Beraterinnen antworten innerhalb 1–3 Arbeitstagen.
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Komm vorbei

In Bern (Mo-Fr), Thun (Mo) oder Biel (Di). Vereinbare telefonisch einen Termin oder komm während den Öffnungszeiten vorbei.
Telefon: 031 311 97 20 oder 079 511 97 20


Bern: Maulbeerstrasse 14, 3. Stock (siehe Karte)
Von Montag bis Freitag 13.30 – 16.30 Uhr
In Bern sind Termine auch ausserhalb der (telefonischen) Öffnungszeiten möglich.


Thun (Frutigenstrasse 4, 4. Stock siehe Karte)
Montag 13.00 – 16.00 Uhr


Biel (Bahnhofstrasse 30, 1. Stock siehe Karte)
Dienstag 13.00 – 15.30 Uhr


Die Beratungsstelle bietet Zeit und Ruhe für Fragen und Beratungen im geschützten Raum. Die Beratungen sind vertraulich und freiwillig. Wir beraten auch anonym: Sexarbeiter*innen können sich beraten lassen, ohne ihren (richtigen) Namen anzugeben. Die Sexarbeiter*innen bezahlen für Beratungen auf der Fachstelle einen Jahresbeitrag von CHF 30. Bei finanziellen Schwierigkeiten kann der Jahresbeitrag erlassen werden.

Mögliche Themen in der Beratung sind:

  • Fragen zum Prostitutionsgewerbegesetz im Kanton Bern
  • berufliche und persönliche Probleme
  • Gesundheit und HIV /STI-Prävention
  • Schuldensanierung
  • Steuern
  • juristische Fragen
  • Berufswechsel und Einstiegsberatung
  • Arbeit und Weiterbildung


Alle Mitarbeiterinnen unterstehen der Schweigepflicht, wir geben keine Informationen weiter, ohne Einverständnis der Klient*innen. Auf Wunsch unterstützen wir Sexarbeiter*innen bei Kontakten zu den Behörden.


Zudem macht das Beratungsteam regelmässig aufsuchende Arbeit. Wir kontaktieren die Sexarbeiter*innen an ihrem Arbeitsplatz, beraten vor Ort, erteilen Auskünfte, schaffen eine Vertrauensbasis mit dem Ziel, die Sexarbeiter*innen zu ermutigen, sich bei zusätzlichen Fragen und für weiterführende Beratungen an die Beratungsstelle zu wenden. 


In der Schweiz ist Sexarbeit eine legale Tätigkeit

Im Kanton Bern sind die Rahmenbedingungen im Prostitutionsgewerbegesetz und der Prostitutionsgewerbeverordnung festgelegt. Zusätzlich sind ausländerrechtliche Bestimmungen und die Zonenvorschriften der jeweiligen Gemeinden zu berücksichtigen.


Beratungssprachen und Kosten

Die Beratungen finden in Deutsch, Französisch, Rumänisch, Thailändisch, Englisch, Spanisch oder Italienisch statt. Bei Sprachen, welche durch die Mitarbeiterinnen nicht abgedeckt werden, ziehen wir die kulturellen Mediatorinnen oder Übersetzerinnen bei.

Die Sexarbeiter*innen bezahlen für Beratungen auf der Fachstelle einen Jahresbeitrag von CHF 30. Bei finanziellen Schwierigkeiten kann der Jahresbeitrag erlassen werden.

​Gesundheits­förderung und HIV-/STI-Prävention

Die kulturellen Mediatorinnen (alle mit Migrationshintergrund) sind ausschliesslich aufsuchend unterwegs, besuchen die Sexarbeiter*innen im ganzen Kanton Bern im Salon/Bordell, im Cabaret, in der Kontaktbar und auf der Strasse. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Gesundheitsförderung und der HIV/STI (sexually transmitted infections)- Prävention. Die gleiche Muttersprache und der ähnliche kulturelle Hintergrund der Mediatorinnen und der Sexarbeiter*innen erleichtert Vieles und kann unterstützend wirken, um weitere Beratungen auf der Fachstelle in Anspruch zu nehmen.

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COVID: Schliessung aller Erotikbetriebe mit PGG-Bewilligung bis 7.12.2020


Im Kanton Bern sind seit dem 23. Oktober 2020 um 24 Uhr sämtliche Erotikbetriebe mit einer Bewilligung nach dem Prostitutionsgewerbegesetz (PGG) geschlossen. Die Massnahme der Regierung gilt bis am 7. Dezember 2020 (Stand 19.11.2020).

Explizit ausgenommen vom Verbot sind Sexarbeiter*innen, die ihre Dienstleistungen in privaten Räumen anbieten (Vortrag zur Verordnung vom 23. Oktober, S.3/4).

Dienstleistungen in Hotels (ohne PGG-Bewilligung) und Escort ist nicht von der Massnahme betroffen (da kein öffentlich zugänglicher Erotikbetrieb).


COVID-Verordnung vom 4. November 2020

Die Schliessung von Erotikbetrieben ist in Artikel 16 Abs 1 Buchstabe l festgehalten: Link zur Verordnung

Am 19. November hat der Regierungsrat kommuniziert, dass die Verordnung bis am 7. Dezember in Kraft bleibt.


Also was jetzt? Was ist privat? Was ein Betrieb?

Der Begriff "privat" und "bei sich zu Hause" ist unklar, da Sexarbeiter*innen teilweise in Wohnungen mit Bewilligung nach PGG "zu Hause" sind. Viele Sexarbeiter*innen arbeiten nur auf Termin, ihr Arbeitsort also nicht "öffentlich zugänglich". Gemäss Sonderstab vom Kanton Bern ist im Zweifelsfall von einem Verbot auszugehen.


Erwerbsersatzentschädigung:

Selbständige Sexarbeiter*innen, die vom kantonalen Verbot betroffen sind und AHV-pflichtig sind, können erneut Erwerbsersatz beantragen - wir unterstützen bei Bedarf gerne!


Kontrollen - Art. 17 und Art. 23 der Verordnung vom 4. November

Nach Art. 17 kontrolliert die Kantonspolizei das Einhalten der Massnahmen.

Nach Art. 23 der Verordnung vom 4. November können auch die Gemeinden Kontrollen machen. Wird das Verbot nicht eingehalten, weisen die Gemeinden "die betroffenen oder verantwortlichen Personen auf die geltenden Vorschriften hin und fordern diese auf, die Massnahmen korrekt umzusetzen. Hierzu setzen sie eine kurze Frist an."

Werden die Vorschriften nach der Frist immer noch nicht eingehalten, wird die Kantonspolizei informiert.

Argumente gegen ein "Sexkaufverbot"

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Immer wieder wird die Forderung erhoben, in der Schweiz ein Sexkaufverbot einzuführen. Das sogenannte «Schwedische Modell» sieht vor, dass Sexarbeitende zwar sexuelle Dienstleistungen anbieten dürfen, ihre Kunden sich aber beim Kauf von sexuellen Dienstleistungen strafbar machen. Dahintersteht der Wunsch nach einer Gesellschaft ohne Sexarbeit. Doch ein Sexkaufverbot bedeutet nicht, dass Sexarbeit verschwindet. Vielmehr verschlechtert ein Sexkaufverbot die Situation von Sexarbeitenden und schwächt ihre Rechte. Warum sind ein Sexkaufverbot sowie andere Formen von Kriminalisierung der Sexarbeit keine Lösung? 


Das Argumentarium von Fach- und Beratungsstellen nimmt zu sechs Thesen Stellung und führt zusammen, was Sexarbeitende wirklich brauchen

  • Rahmenbedingungen, in denen sie selbstbestimmt arbeiten können: Legale und sichere Arbeits- und Migrationsmöglichkeiten.
  • Respekt, Anerkennung und Wertschätzung gegenüber ihrer Arbeit.
  • die Freiheit, über sich und die eigenen Handlungen zu bestimmen.
  • niederschwelliger Zugang zu Beratungsstellen und Gesundheitsversorgung.
  • niederschwelliger Zugang zu Unterstützungsangeboten.

Das Argumentarium wurde verfasst von: FIZ - Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration, Lysistrada, ProCoRe, XENIA, Zürcher Stadtmission, Aids-Hilfe Schweiz, cfd - christlicher Friedensdienst und Terre des Femmes Schweiz

COVID-19 /CORONA - AUFRUF AN FREIER

Hey Männer

Das Corona-Virus zwingt uns alle unser bisheriges Verhalten zu überdenken. Das betrifft auch Männer, die weiterhin Sexarbeiter*innen aufsuchen. Es sollte mittlerweile allen klar sein, dass nahe Kontakte ein hohes Infektionsrisiko darstellen. Eure Gesundheit und die Gesundheit der Sexarbeiter*innen zu schützen ist Aufgabe jedes Einzelnen.

Jeder Kunde / Freier ist momentan dazu aufgerufen Verantwortung zu übernehmen! Nur so können grössere Schaden für euch und für die Sexarbeiter*innen verhindert werden.

Bei Fragen meldet euch unter

Aids Hilfe Bern

Tel: 031 390 36 36 (Dienstag bis Freitag von 09.00-12.00)

oder

mail@ahbe.ch

Jahresbericht 2019

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Edito vom Jahresbericht 2019


LIEBER LESER*INNEN

«Sexarbeit ist eine berufliche Tätigkeit und verdient als solche Anerkennung. Sexarbeitende verdienen Respekt, Anerkennung und die Achtung ihrer Würde unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer sexuellen Orientierung, ihrem Geschlecht, ihrem sozialen Status, ihrer Lebensform und ihrer Religionszugehörigkeit.»


So ist es im Leitbild von XENIA festgehalten und dafür stehen wir im Alltag von XENIA ein. Im Jahr 2019 überliessen wir das Sprechen zum 35-jährigen Jubiläum für einmal anderen. Dafür waren wir 2019 nicht nur in Etablissements, auf der Strasse und in der Beratungsstelle unterwegs, sondern besichtigten auch Kirchen und Theater von innen. Zum internationalen Hurentag im Juni ergriffen in der Stadtkirche Thun die Pfarrerin Rebekka Grogg und PD Dr. Renate Ruhne und in der Heiliggeistkirche Bern Pfarrer Tobias Rentsch das Wort, um gemeinsam mit XENIA für die Rechte von Sexarbeiter*innen einzustehen.


Mit viel Wort aber auch viel Performance taten dies in einer ganz anderen Form auch Daniel Hellmann und Anne Welenc. Als Traumboy und Traumgirl erzählten sie im Schlachthaustheater Bern die Geschichte zweier Sexarbeitenden und regten so das Publikum an, sich mit Sexarbeit und Zuschreibungen aufgrund von Gender, Stigma, Fiktion und Realität auseinanderzusetzen.


Im Jahr 2020 werden wir von XENIA auch weiterhin den Sexarbeiter*innen unterstützend und beratend zur Seite stehen. Neu tun wir dies nicht nur in der Beratungsstelle in Bern, sondern einmal pro Woche auch in Biel und Thun. Den Verein XENIA gibt es seit 35 Jahren, seit zehn Jahren aber sind wir offiziell für die Beratung von Sexarbeiter*innen im ganzen Kanton Bern zuständig und passen unser Angebot an, um diesem Auftrag möglichst gut gerecht zu werden.


Wir danken Ihnen für die Unterstützung und das Dabeibleiben und freuen uns auf ein weiteres spannendes Jahr XENIA.


Eva Hauser

Präsidentin Verein XENIA Fachstelle Sexarbeit

LEXI App: Ein App für Sexarbeiter*innen in der Schweiz


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Arbeiten Sie als Sexarbeiter*in in der Schweiz? In der App finden Sie alle wichtigen Informationen dazu.

LEXI App bietet wichtige Infos zur Arbeit, Sicherheit, Gesundheit, Steuern und Sozialversicherungen für Sexarbeiter*innen in der Schweiz!

Die App ist gratis und es braucht keine Registrierung.

Sie ist in den folgenden Sprachen verfügbar: Deutsch, English, Français, Italiano, Español, Português, Română, Magyar, български, Polski, ไทย, slovenský.


iS: https://itunes.apple.com/ch/app/lexi-app/id1347841110?mt=8 

Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=ch.r...

Prokore ist ein schweizerisches Netzwerk zur Verteidigung der Rechte von Personen, die in Berufen des Sexgewerbes arbeiten. Die Mitgliedschaft setzt sich zusammen aus Aktiven Vereinigungen aus dem Kreis der weiblichen und männlichen Prostitution, und aus Personen, die im Sexgewerbe arbeiten.

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Spende

Mit einer Spende unterstützen Sie die Realisierung von Projekten unserer Fachstelle, welche direkt den Sexarbeiter*innen zu Gute kommen!


Online spenden


IBAN CH61 0900 0000 30 03 7914 2

PC 30-37914-2
Verein XENIA
3011 Bern

Vereinsmitglied werden

Wollen Sie Mitglied von einem Verein werden, der sich seit 35 Jahren für die Rechte der Sexarbeiter*innen einsetzt und sich in den Beratungen und durch Öffentlichkeitsarbeit für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Sexarbeiter*innen im Kanton Bern stark macht? Für nur CHF 50.- im Jahr treten Sie als Person und für CHF 100.- als juristische Person dem Verein XENIA bei. Für jeden Betrag bedanken wir uns herzlichst.

Mitglied werden
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Kontakt

XENIA
Maulbeerstrasse 14
3011 Bern
✆ 031 311 97 20
✆ 079 511 97 20
Mo – Fr, 13.30 – 16.30 Uhr

info@xeniabern.ch


Thailändisch: ✆ 079 311 97 11 (Di 13.00 – 16.00 Uhr)

Anfahrt Büro Bern - Maulbeerstrasse 14

(Mo - Fr, 13.30 bis 16.30 Uhr)

  • Wer mit dem Zug kommt, erreicht uns zu Fuss in maximal fünf Minuten vom Hauptbahnhof Bern (Ausgang "Welle" nehmen).
  • Anreise innerhalb der Stadt: Tram (Nummer 3, 6, 7, 8, 9) oder Bus (Nummer 10, 12, 17, 19, 30 ) bis Haltestelle "Hirschengraben"
  • Parkplatz: das Parking City-West ist gleich in der Nähe



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Anfahrt Büro Biel - Bahnhofstrasse 30

(nur dienstags von 13 bis 15.30 Uhr)

  • Wer mit dem Zug kommt, erreicht uns zu Fuss in maximal fünf Minuten vom Bahnhof Biel.
  • Anreise innerhalb der Stadt: Bus bis Haltestelle "Guisanplatz"
  • Parkplätze: Parking Winkelstrasse, Parking Unterer Quai, Parking Bahnhofstrasse sind gleich in der Nähe



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Anfahrt Büro Thun - Frutigenstrasse 4

(nur montags von 13 bis 16 Uhr)

  • Wer mit dem Zug kommt, erreicht uns zu Fuss in ca. drei Minuten vom Bahnhof Thun.
  • Anreise innerhalb der Stadt: Bus bis "Bahnhof Thun", danach ca. drei Minuten zu Fuss
  • Parkplätze: Parking Manor, Parking Aarezentrum, Parking City Süd Bahnhof sind gleich in der Nähe



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Impressum

Redaktion: Xenia, Fachstelle Sexarbeit
Gestaltung: Andrea Stebler, Serafine Frey
Programmierung: Jürg Nietlispach

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Medienanfragen, -berichte und Stellungnahmen

Auskünfte an Medienschaffende

Die Fachstelle gibt Medienschaffenden gerne Auskunft auf Anfragen rund um das Thema Sexarbeit. In Fragen zum operativen Geschäft erreichen Sie Frau Christa Ammann, Leiterin der Geschäftsstelle, unter cammann@xeniabern.ch oder telefonisch 031 311 97 20 (Di, Mi und Fr von 13.30 – 16.00 Uhr).


Presseberichte

Zonenkonformität von Betrieben: «Ihre Massagen sind zonenfremd» (Berner Zeitung vom 26. August 2019)

Besteuerung an der Quelle: «Wir sind nur ein kleiner Player in diesem Kuchen» Interview mit Claudio Fischer, Steuerverwaltung Bern (Berner Zeitung vom 12. April 2019)

Besteuerung an der Quelle: «Ich werde so zum Zuhälter gemacht» (Berner Zeitung vom 3. April 2019)

Wochenthema: Sexarbeit (neo1, 18. bis 22. Februar 2019)

Frauenzentrale gegen Frauen (Luzerner Zeitung, 10. Februar 2019)

La prostitution a du mal à se faire reconnaître comme profession (RTS, 14. Januar 2019)

Ein Internetportal soll Freier und Prostituierte schützen (SRF, 19. Dezember 2018)

Strikte Prostitutionsgesetze machen Sex weniger sicher (Nachrichten Welt, 13. Dezember 2018)

Sexgewerbe kämpft in Bern ums einen Platz (Berner Zeitung, 21. August 2018)

Mit Sexarbeit das Medizinstudium finanziert (der Bund, 21. Juli 2018)

Studios sind nicht lauter als Notariate (der Bund, 18. Juli 2018)

Die Stigmatisierung dauert fort (WOZ, 12. Juli 2018)

Kritik an Prostitutionsverbot wird laut (SRF, 7. Juli 2018)

Käuflicher Sex - das Streitgespräch (Sonntagsblick, 27. Mai 2018)

Sexarbeit ist gesellschaftlich unerwünscht (Berner Zeitung, 16. April 2018)

Behörden kassieren Millionen auf Kosten von Sexarbeiterinnen (nzz, 11. Februar 2017)

Die Stadt geht mit der ideellen Keule gegen Bordelle vor  (Berner Zeitung, 23. September 2015)

Zwangsprostitution in der Schweiz ein kleines Thema. (SRF Rendez-vous vom 4. Juli 2015)

Immer mehr Frauen ziehen sich seit der Einführung des Prostitutionsgesetzes in Privatwohnungen zurück.
Interview mit Martha Wigger, (Radio Bern 1, Reporter vom 28. August 2014)

Ungewohnte Bilder aus dem Milieu Artikel zur Fotoausstellung (Berner Zeitung, 26. Juli 2014)

Das Erotikgewerbe stellt für das Volk absolut keine Bedrohung dar Interview mit Jacqueline Suter (der Bund, 23. Juli 2014)

«Madame Sexarbeit» will kürzer treten Interview mit Martha Wigger (der Bund, 1. März 2014)

Ist das Prostitutionsverbot eine Lösung? Streitgespräch mit Martha Wigger, Fachstelle XENIA, und Marianne Streiff, EVP Nationalrätin (der Bund, 28. Dezember 2013)

Mehr als 100 Sexarbeiterinnen verlieren ihren Job (Berner Zeitung, 6. August 2012)


Positionspapiere

Diskussionspapier Sexarbeit: Fakten, Positionen und Visionen aus feministischer Perspektive